politische schriften
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Israelischer Staatsterrorismus
 
Eskalation der israelischen Repression in Palästina
Mazin Qumsiyeh: "Die israelische Armee ist hinter mir her"
3. März 2010 | Die israelische Armee marschierte in der Nacht des 2. März in Mazin Qumsiyehs Viertel in Beit Sahour ein, einen Vorort von Bethlehem. Sie holte seine Mutter aus dem Schlaf, seine Frau und seine Schwester. Schwer bewaffnete Soldaten riegelten während dieser "Operation" Straßen ab. Als seine Familie die Tür öffnete, verlangten sie Mazin Qumsiyeh (*) zu sehen. Ihnen wurde gesagt, dass er in die USA gereist sei. Hier antwortet er auf die Fragen von Silvia Cattori.


Zionismus als Pathologie
Die tiefliegenden Ursachen des Terrors, der vom jüdischen Staat ausgeübt wird
19. Januar 2009 | Die Gründung des Staats von Israel im Jahr 1948 ist durch die ethnische Säuberung von mehr als 750.000 Palästinenser begleitet worden (*) – ungefähr mehr als die Hälfte der einheimischen Bevölkerung ist, entweder durch Gewalt oder aus generierter Angst wegen den absichtlichen Massakern an der Zivilbevölkerung, aus ihren Städten und Dörfern, wie aus dem Dorf Deir Yassin, vertrieben worden. Seither hat Israel, während seiner sechzig Jahre Existenz – vom Massaker von Sabra und Chatila im Jahre 1982, bis hinaus zu den Blutbädern, die sich heute in Gaza abspielen, die Zerstörung des Flüchtlingslagers von Jenine und die Zerstörung der palästinensischen Infrastrukturen im Westjordanland im Jahre 2002, die Massaker im Flüchtlingslager von Janaliah und Beit Hanoun im Jahre 2005, 2006 und 2008, den massiven Bombardierungen vom Libanon im Jahre 2006 - unter dem Vorwand „sich zu verteidigen" nie aufgehört, seinen Nachbarn Tod und Verwüstung mit der Schlagkraft seiner Luftwaffe, seiner Kriegsmarine und seinen (...)


Blauen Dunst um Israel zu beschönigen
Tzahal oder der Mythos von der "moralischsten Armee der Welt"
19. Januar 2007 | In Israel sind die Menschen im Generellen sehr stolz auf ihre Armee. Die israelische Regierung hat sich schon immer bemüht, sie als sauber, nobel und einmalig vorzustellen. Immer wird wiederholt, dass es "die moralischste Armee der Welt" sei. Tzahal (Israelische Verteidigungskräfte) ist keine Verteidigungsarmee, wie der Name vorgibt, sondern eine offensive, fremdenfeindliche Armee, die für die umfangreichste ethnische Säuberung und die längste Militärbesatzung der Moderne verantwortlich ist.


Israelisches Massaker
Beit Hanoun: «Sie schiessen auf alles, was sich bewegt»
3. November 2006 | Ein junger Palästinenser berichtet aus Beit Hanoun. «Die Stadt Beit Hanoun mit ihren 30 000 Einwohnern ist schon seit dem 25. Juni Ziel täglicher Angriffe und Luftschläge. Jetzt wird sie durch israelische Bodentruppen belagert. Wir haben Panzer vorrücken sehen, die sich in Stellung begeben haben. »


Widerrechtliche Verschleppung eines palästinensischen Regierungsmitgliedes durch die israelische Armee
Tasneem Shaer: «Mein Vater ist kein Terrorist»
28. August 2006 | Naser Shaer, 45, Vizepremierminister, Erziehungsminister und Minister für Höhere Bildung in der neuen palästinischen Regierung, die im März 2006 von der Hamas gebildet wurde, wurde am 19. August von israelischen Soldaten entführt. Als früherer Rektor der Juristischen Fakultät an der Nationalen Universität von Al Najah in Nablus gehört er keiner politischen Partei an. Er wird von den Palästinensern als eine sehr achtenswerte und angenehme Persönlichkeit angesehen. Seine Familie steht gegenwärtig unter Schock und ist sehr traurig darüber, dass Familien in Palästina keine Möglichkeit haben, sich gegen die täglichen Übergriffe Israels zu verteidigen. Die Schweizer Journalistin Silvia Cattori konnte Tasneem (*), die Tochter des Ministers, erreichen. In sehr einfacher und nüchterner Weise gibt sie uns ihre Darstellung über die Entführung ihres Vaters und die schlimmen und die erniedrigenden Bedingungen seiner Festnahme. Vom 29. Juni bis heute kidnappten israelische Soldaten nahezu 60 Mitglieder der (...)


Exklusivinterview mit Dr. Naser Dine Muhammad Ahmad Shaer, palästinensischer Vize-Premierminister
«Die Palästinenser sind sich angesichts der Sanktionen einig»
4. August 2006 | Dr. Naser Dine Muhammad Ahmad Shaer hat in der von der Hamas gebildeten Regierung die Funktion des stellvertretenden Premierministers und des Ministers für Erziehung und höhere Bildung inne. 1961 geboren, aus Nablus stammend und Vater von sechs Kindern, sieht sich dieser Professor der Rechte, Rektor der juristischen Fakultät an der staatlichen Universität Al-Najah, heute gezwungen, im Untergrund zu leben, da er von Israel verfolgt wird. Er spricht hier über etwas, das die westliche Welt nicht wahrhaben will: Die Hamas ist mit dem sozialen Gefüge eng verflochten und erfreut sich angesichts der israelischen Unterdrückung – ganz wie die Hizbollah in Libanon – zunehmender Beliebtheit.


Aussage eines Palästinensers aus Gaza
Gaza: "Israel will uns aus unserem ganzen Land vertreiben”
31. Juli 2006 | Khaled lebt in der Unsicherheit eines Flüchtlingslagers von Gaza. Seine schmerzlichen Aussagen sind in viele Sprachen übersetzt worden. Heute war seine Stimme, die normalerweise fröhlich ist, mit Revolte und großer Niedergeschlagenheit erfüllt.


Tsahal
Eine Armee von Barbaren
22. Juli 2006 | In Nablus fühlt man noch gewaltsamer, bereits beim Einbruch der Dunkelheit, das erdrückende Terrorklima der Tsahal, dieser Armee von Vandalen, die mit einem beeindruckenden Arsenal ausgestattet ist. Jede Nacht dringen zig Fahrzeuge, mit Soldaten besetzt, in die belagerte Stadt ein. In letzter Zeit wird die Bevölkerung von Nablus stärker erdrosselt und verfolgt als es generell üblich ist.


Palästina unter militärischer Besatzung
Nablus: « It is our life »
18. Juli 2006 | Während die Welt der Zerstörung des Libanon durch Israel beiwohnt, geht die kontinuierliche Besatzung Palästinas weiter. Während man die Kameras auf Beirut lenkt, werden alle Maßnahmen ergriffen, um die Palästinenser zu unterdrücken und sie zur Flucht zu zwingen. Silvia Cattori hat sich vor Ort begeben. Sie beschreibt den Terror, dem die Einwohner von Nablus ausgesetzt sind.