politische schriften
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Die Rolle der Medien
 
Interview mit dem Professor und Arzt Christophe Oberlin
Gaza belagert: Ein Chirurg sagt aus
30. Juli 2011 | "Chroniques de Gaza 2001 -2011" ist eine dieser erschütternden Aufzeichnungen die uns nach dem Lesen verändert haben. In einer Folge von drei kurzen Kapiteln enthüllt der Autor, der französische Chirurg Christophe Oberlin, durch kleine Hinweise, in einer einfachen und präzisen Sprache, die erschütternde Menschlichkeit eines Volkes und den Mut mit dem es der grausamen Belagerung die Stirn bietet, die ihm vom kolonialen israelischen Besatzer und dem feigen Einverständnis der "Internationalen Gemeinschaft" sowie unserer wichtigsten Medienquellen, auferlegt wurde. Kein Pathos, jedoch eine Folge von Episoden und Erfahrungen im Kontakt mit den von der Gewalt schwer getroffenen Menschen, die ihre schreckliche tägliche Realität enthüllen. Christophe Oberlin antwortet hier auf die Fragen von Silvia (...)


Plädoyer für Gerechtigkeit
„In the Name of Man“, ein Film von Andrea Canetta
10. März 2009 | Über das bewegende Werk „In the Name of Man“ des Regisseurs Andrea Canetta sollten Millionen von Zuschauern avisiert werden. Bis zum heutigen Tag haben nur einige Tausende das Privileg gehabt, diesen aufrechten, ehrlichen Film zu sehen, der über die Odyssee von Youssef Nada berichtet.


Ein Gespräch mit Jürgen Cain Külbel
Investigativer Journalismus und die Bombenleger von Beirut
30. Juli 2007 | Jürgen Cain Külbel, deutscher Journalist, Jahrgang 1956, hebt in diesem Gespräch mit Silvia Cattori die Schwierigkeiten hervor, auf die jeder investigative Journalist stoßen kann. Seine Ausführung gibt Aufschluss über Praktiken, die von verschiedenen Staatsorganen angewendet werden, die sich durch die Gegenuntersuchungen gestört fühlen, die die offiziellen "Wahrheiten" in Frage stellen.


Juristischer Kolonialismus
Attentat auf Rafic Hariri: Ziehen diejenigen, die den Abzug betätigt haben, jetzt die Fäden?
15. September 2006 | Jürgen Cain Külbel, in der ehemaligen DDR kriminalpolizeilicher Ermittler, wurde nach der Wiedervereinigung Deutschlands Journalist. Er hat im Mordfall des ehemaligen libanesischen Premierminister Rafik Hariri recherchiert und eine Gegendarstellung verfasst. Réseau-Voltaire präsentierte den Autor und dessen Ergebnisse auf einer Pressekonferenz am 7. Mai 2006 in Damaskus der arabischen Öffentlichkeit. In diesem Interview spricht er über die politische Rolle der UNO-Kommission und über die tabuisierte Spur, die auf eine israelische Verwicklung hindeutet.


Widerrechtliche Verschleppung eines palästinensischen Regierungsmitgliedes durch die israelische Armee
Tasneem Shaer: «Mein Vater ist kein Terrorist»
28. August 2006 | Naser Shaer, 45, Vizepremierminister, Erziehungsminister und Minister für Höhere Bildung in der neuen palästinischen Regierung, die im März 2006 von der Hamas gebildet wurde, wurde am 19. August von israelischen Soldaten entführt. Als früherer Rektor der Juristischen Fakultät an der Nationalen Universität von Al Najah in Nablus gehört er keiner politischen Partei an. Er wird von den Palästinensern als eine sehr achtenswerte und angenehme Persönlichkeit angesehen. Seine Familie steht gegenwärtig unter Schock und ist sehr traurig darüber, dass Familien in Palästina keine Möglichkeit haben, sich gegen die täglichen Übergriffe Israels zu verteidigen. Die Schweizer Journalistin Silvia Cattori konnte Tasneem (*), die Tochter des Ministers, erreichen. In sehr einfacher und nüchterner Weise gibt sie uns ihre Darstellung über die Entführung ihres Vaters und die schlimmen und die erniedrigenden Bedingungen seiner Festnahme. Vom 29. Juni bis heute kidnappten israelische Soldaten nahezu 60 Mitglieder der (...)