politische schriften
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Interviews S.Cattori
 
Interview mit dem Professor und Arzt Christophe Oberlin
Gaza belagert: Ein Chirurg sagt aus
30. Juli 2011 | "Chroniques de Gaza 2001 -2011" ist eine dieser erschütternden Aufzeichnungen die uns nach dem Lesen verändert haben. In einer Folge von drei kurzen Kapiteln enthüllt der Autor, der französische Chirurg Christophe Oberlin, durch kleine Hinweise, in einer einfachen und präzisen Sprache, die erschütternde Menschlichkeit eines Volkes und den Mut mit dem es der grausamen Belagerung die Stirn bietet, die ihm vom kolonialen israelischen Besatzer und dem feigen Einverständnis der "Internationalen Gemeinschaft" sowie unserer wichtigsten Medienquellen, auferlegt wurde. Kein Pathos, jedoch eine Folge von Episoden und Erfahrungen im Kontakt mit den von der Gewalt schwer getroffenen Menschen, die ihre schreckliche tägliche Realität enthüllen. Christophe Oberlin antwortet hier auf die Fragen von Silvia (...)


Eskalation der israelischen Repression in Palästina
Mazin Qumsiyeh: "Die israelische Armee ist hinter mir her"
3. März 2010 | Die israelische Armee marschierte in der Nacht des 2. März in Mazin Qumsiyehs Viertel in Beit Sahour ein, einen Vorort von Bethlehem. Sie holte seine Mutter aus dem Schlaf, seine Frau und seine Schwester. Schwer bewaffnete Soldaten riegelten während dieser "Operation" Straßen ab. Als seine Familie die Tür öffnete, verlangten sie Mazin Qumsiyeh (*) zu sehen. Ihnen wurde gesagt, dass er in die USA gereist sei. Hier antwortet er auf die Fragen von Silvia Cattori.


Ein Gespräch mit Herrn Jean-Claude Willem
Darf man israelische Waren boykottieren?
30. Juli 2009 | Jean-Claude Willem, 75 Jahre, berichtet in diesem Gespräch wie er als Bürgermeister (PCF -kommunistische Partei) von Seclin, eine französische Kleinstadt mit 12 000 Einwohnern, sieben Jahre turbulenten Gerichtsverfahren unterlag und er zu 1000 Euro Geldstrafe verurteilt wurde wegen der Absichtsäußerung, aus den Kantinen der kommunalen Schule Fruchtsäfte, die aus den illegalen israelischen Kolonien stammen, ausschließen zu wollen. Zu guter Letzt wurde sein Rekurs beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg zurückgewiesen. Obwohl die legitime Absicht von Jean-Claude Willem gegen die Apartheid zu kämpfen, anerkannt wird, hat die französische Gerichtsinstanz erachtet, dass im vorliegenden Fall ein Boykott von Waren aus der israelischen Apartheid auf eine wirtschaftliche Diskriminierung gegen Produzenten mit israelischer Staatsangehörigkeit hinausläuft. Deswegen hat ihn der Gerichtshof zugleich als Bürger verurteilt, der Diskriminierung auf nationaler Basis aufruft und (...)


Aufklärung über die Weltkonferenz gegen Rassismus in Genf
Vier palästinensische Stimmen
7. Mai 2009 | Warum darf der Rassismus Israels nicht wirklich in Frage gestellt werden? Die UN-Durban Überprüfungskonferenz, die vom 20. bis 24. April 2009 in Genf stattfan, um den begangenen Fortschritt seit der „Weltkonferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz“ von 2001 in Durban, zu beurteilen, verwandelte sich in ein Bühnenspiel, orchestriert von Ländern, die sich weigern Israel als einen Rassisten- und Apartheidstaat anzusehen, so wie von den Ländern und Organisationen, die keine offene Debatte über Israels rassistische Gesetze und Politik gegenüber Nicht-Juden akzeptieren.


Weltkonferenz gegen Rassismus: Von Durban nach Genf
Abdel Bari Atwan: „Israel wurde trotz dem Schutz der Westlichen Welt demaskiert“
3. Mai 2009 | Abdel Bari Atwan, namhafter palästinensischer Journalist und Chefredakteur der in London erscheinenden arabischsprachigen Zeitung Al-Quds Al-Arabi, wurde von Silvia Cattori auf der „Durban-Überprüfungskonferenz“ von Genf interviewt. Das Interview fand am 23. April in Genf statt.


Aufklärung über die Durban-Überprüfungskonferenz
„Das Schlussdokument von Genf entspricht nicht dem Bestreben der Völker“
30. April 2009 | Gespräch mit Herrn Botschafter Germán Mundaraín Hernández, Ständiger Vertreter der Bolivarischen Republik Venezuela bei den Vereinten Nationen in Genf. Aufgezeichnet von Silvia Cattori und Sandro Cruz, 22. April 2009


Plädoyer für Gerechtigkeit
„In the Name of Man“, ein Film von Andrea Canetta
10. März 2009 | Über das bewegende Werk „In the Name of Man“ des Regisseurs Andrea Canetta sollten Millionen von Zuschauern avisiert werden. Bis zum heutigen Tag haben nur einige Tausende das Privileg gehabt, diesen aufrechten, ehrlichen Film zu sehen, der über die Odyssee von Youssef Nada berichtet.


Israelische Kriegsverbrechen
Die Bomben der Operation "Gegossenes Blei" oder die Barbarei eines rassistischen Staates
5. Januar 2009 | Der von der israelischen Armee eröffnete Krieg gegen Gaza, enthüllt noch ein Mal, die aussergewöhnliche Bestialität dieser Armee, die von den Propagandisten als die „moralischste Armee der Welt" qualifiziert wird. Ohne die Mittäterschaft unserer demokratischen Staaten und den ignoranten oder unehrlichen Journalisten, wäre dies nicht möglich. Diese Straflosigkeit, die man Israel gewährt, ist unerträglich. Das Völkerrecht wird nicht respektiert, wenn es sich um arabische und muslimische Opfer handelt. Silvia Cattori hat den palästinensischen Journalisten Rami Almeghari in Gaza erreichen können, wo er mit seiner Familie lebt. Er ist 31 Jahre alt. (*)


Sechster Tag des Albtraums in Gaza
„Wir rechnen mit neuen israelischen Massakern“
4. Januar 2009 | Nach sechs Tagen von Luft- und Artillerieangriffen der israelischen Armee zählt man mehr als 400 Tote und 2 000 Verletzte. Viele sind so schwer verstümmelt, dass sie nicht überleben werden. Wenn man die am Angriffsbeginn getöteten Polizisten dazu rechnet, sind etwa die Hälfte der Toten Zivilisten.


Gaza unter den Bomben von Tsahal
„Die, die uns angreifen haben den Verstand verloren!“
2. Januar 2009 | Herr Abou Habel (*), der im Flüchtlingslager von Jabaliah wohnt, welches in der Nähe der Grenze im Norden von Gaza liegt, berichtet von dort wo er mit seiner und mit anderen Familien, die versuchen den Bombardierungen zu entkommen, hingeflüchtet ist.


Tsahal bombardiert niederträchtig entwaffnete Zivilisten
Hamas verkörpert den Widerstand eines kolonisierten Volkes
1. Januar 2009 | In Gaza leben die Palästinenser auf einem schmalen Landstreifen wie in einem Käfig eingesperrt, den Israel in ein Ghetto, ein Todeslager verwandelt hat, wo ihnen die lebenswichtigen Mittel vorenthalten werden. Israel tötet ein Volk unter Kolonialbesatzung, denn es sind keine „Terroristen“ wie uns eingetrommelt wird. Laut der Charta der Vereinten Nationen haben die Palästinenser jegliche Rechtmässigkeit sich zu verteidigen um ihre Selbstbestimmung zu erlangen. Frau Silvia Cattori hat sich mit Herrn Abou Habel unterhalten (*), der im Flüchtlingslager Jabaliah ansässig ist, ein äusserst armes Lager, das seit vielen Jahren dem tödlichen Beschuss der israelischen Armee ausgesetzt ist. Während diesem Bericht sind wir oft durch den fürchterlichen Lärm der Bombardierung von Gaza-City in der Ferne unterbrochen worden und durch die Schreie der in Panik versetzten (...)


Islamophobie und „Antiterror-Massnahmen“
Youssef Nada: „Uns hat das Übel schon erreicht“
2. November 2008 | Der Schritt ist energisch, die Haltung leicht gebeugt, der Blick wach. Die Wunde reicht tief. Sein erschütternder Fall ist der eines Ingenieurs, eines talentierten Bankiers, der weiterhin in der Geschäftswelt hätte Wunder wirken können, wenn ihn nicht der Westen, der diesen erbarmungslosen „Krieg“ gegen Muslime ausgelöst hat, daran gehindert hätte und wenn die Schweiz nicht, gegen jede Erwartung, darauf beharren würde, ihn in einem System von Sanktionen einzuschränken, obwohl dies rechtswidrig ist (*).


Sechseinhalb Jahre Geisel von Bush in GUANTÁNAMO
Zeugenaussage von Sami al-Haj, Journalist bei Al-Jazeera
24. Juli 2008 | Herr Sami al-Haj kommt hinkend, auf seinen Stock gestützt, auf uns zu; aufrecht, beeindruckend. Er gibt den Eindruck von starkem Feingefühl. Kein Lachen und kein Lächeln beleben seine feinen Gesichtszüge, die viel zu jung gealtert sind. Von ihm geht eine tiefe Traurigkeit aus. Er war 31 Jahre alt, als sein Leben im Dezember 2001 - wie das tausender anderer Muslime – plötzlich zum Horror wurde.


Anti-Terrorismus Massnahmen und Völkerrecht
Dick Marty: „Was ich entdeckt habe, hat mich zutiefst schockiert“
20. Juni 2008 | Im Laufe seiner Aufdeckungen ist Herr Dick Marty zweifellos eine der weltweit am meisten respektierten politischen Persönlichkeiten geworden. Im November 2005 ist der ehemalige Schweizer Staatsanwalt Dick Marty vom Europarat beauftragt worden, zu den CIA-Entführungen und den CIA-Geheimgefängnisse in Europa zu ermitteln. Im August 2007 wurde er beauftragt, zu den „Terrorlisten“ zu ermitteln, die von der UNO erstellt und verwaltet werden. In seinen Berichten hat er bewiesen, dass dieses unter Verletzung des Völkerrechts geschieht. Ununterbrochen ruft er seitdem die Europäische Union auf, die „Menschenrechte in den zukünftigen Anti-Terrormassnahmen“ zu gewährleisten. (*)


Kampf gegen den „Terror“
Die unglaubliche Geschichte von Youssef Nada
17. Juni 2008 | Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union haben, unter dem Vorwand des „Antiterror“ Kampfs, den Geheimdiensten und der Polizei unbegrenzte Befehlsgewalt erteilt. Die Ausnahmemassnahmen die im Jahre 2001, ausserhalb des gerichtlichen Prärogativs, provisorisch eingeleitet wurden, sind permanent geworden. Seit September 2001 werden mindestens 80.000 Personen, hauptsächlich Muslime, des Terrorismus verdächtigt. Man sagt, sie seien gekidnappt und in Geheimgefängnissen eingesperrt worden, wo sie, vor allem, von Agenten der CIA und dem FBI gefoltert worden wären. Hunderte andere wurden auf die „Schwarzen Liste“ der UNO gesetzt. Dies geschah auch Herrn Youssef Nada, ein 77 Jahre alter Geschäftsmann, italienischer Staatsbürger ägyptischer Herkunft. G.W. Bush beschuldigte ihn der Finanzierung Al-Qaidas und obwohl zwei Ermittlungen beide auf eine Einstellung des Verfahrens gegen Herrn Nada hinausliefen, schaffte er es nicht, die Streichung seines Namens von der „Schwarzen Liste“ der UNO (*) zu (...)


Ein Interview mit Hedy Epstein
„Was ist die Lektion, die wir aus dem Holocaust lernen müssen?“
11. Januar 2008 | Hedy Epstein, geboren 1924, ist eine deutsche Holocaustüberlebende, deren Eltern 1942 nach Auschwitz geschickt wurden, wo sie umkamen. 1948 übersiedelte Hedy Epstein in die USA. In 2003 entschied sie sich für eine Reise nach Palästina. Schockiert von der Unterdrückung der Palästinenser durch die israelische Regierung, widmet sie sich seither der weltweiten Bekanntmachung dieser Zustände. In dem von der Schweizer Journalistin Silvia Cattori geführten Interview spricht Hedy Epstein mit ihrer sanften und milden Stimme über ihre letzte Reise nach Palästina, nachdem sie eins der Konzentrationslager, in die ihre Eltern deportiert wurden, besucht hatte. „Ich möchte dieses Interview den Kindern von Gaza widmen, deren Eltern sie weder beschützen noch in Sicherheit wegschicken können, wie es meine Eltern in Mai 1939 taten, als sie mich mit einem Kindertransport nach England schickten.“ (...)


Gaza unter der Blockade
Palästina : «Aufruf an die Völker, die noch im Besitz der Menschlichkeit sind»
15. September 2007 | Präsident Mahmoud Abbas und seine Partei Fatah haben Israel aufgefordert - so unverständlich und unmoralisch es auch sein mag - Gaza weiterhin total von der Welt abzuschneiden, um mit der Hamas endlich Schluss zu machen. Samah, 34, Mutter von sechs Kindern, lebt in diesem riesigen Gefängnis, das man “Gazastreifen” nennt. Sie appelliert an die Bürger dieser Welt sich nach Erez und Rafah zu begeben, um dort zu protestieren, wo Mahmoud Abbas und Israel die Menschen hindern, Gaza zu erreichen oder Gaza zu verlassen.


Palästina: Der Krieg gegen die Moscheen hat begonnen
Gebet und Streik im Dienst der Strategie der Spannung ?
14. September 2007 | Während mitten in den anhaltenden Feindseligkeiten in Gaza, seit der Niederlage von Fatah vor drei Monaten, die Bevölkerung sich wenigstens über die Erhaltung einer relativen Sicherheit durch die Ordnungskräfte der Hamas freuen konnte, haben Präsident Mahmoud Abbas und Premierminister Salam Fayyad begonnen die Popularität der Hamas zu bekämpfen und sie von den Gläubigen zu isolieren, indem sie dieses Mal einen “Krieg” gegen die Moscheen anfachen.


Ein Gespräch mit Jürgen Cain Külbel
Investigativer Journalismus und die Bombenleger von Beirut
30. Juli 2007 | Jürgen Cain Külbel, deutscher Journalist, Jahrgang 1956, hebt in diesem Gespräch mit Silvia Cattori die Schwierigkeiten hervor, auf die jeder investigative Journalist stoßen kann. Seine Ausführung gibt Aufschluss über Praktiken, die von verschiedenen Staatsorganen angewendet werden, die sich durch die Gegenuntersuchungen gestört fühlen, die die offiziellen "Wahrheiten" in Frage stellen.


Interview mit Hedy Epstein
Israel: "Ich war auf all die Schrecken, die ich sah, nicht vorbereitet."
14. Juni 2007 | Hedy Epstein ist heute 82 Jahre alt. Sie ist 1924 in Freiburg in Deutschland geboren (*) und lebte in Kippenheim, einem Dorf, das ungefähr 30 km nördlich von Freiburg liegt. Sie ist das einzige Kind ihrer Eltern, die in den Vernichtungslagern der Nazis gestorben sind. Sie kämpft unaufhörlich für die Rechte und für die Würde aller Menschen. 2003 hat Hedy sich entschlossen, nach Palästina zu gehen. Sie ist sehr schockiert zurückgekommen wegen der Dinge, die sie gesehen hat: palästinensische Frauen und Kinder ohne Verteidigung, ein misshandeltes Volk, das in Ghettos eingeschlossen ist.


INTERVIEW MIT SAM BAHOUR
Das „Genfer Abkommen“ ist ein Fehler
24. April 2007 | Sam Bahour, ein palästinensischer Geschäftsmann mit amerikanischer Staatsangehörigkeit, ist fest entschlossen zur Entwicklung seines Landes beizutragen. Er hat 1994 beschlossen sich in Palästina niederzulassen. Während jede Person mit jüdischer Konfession sich nach Gutdünken in Israel niederlassen kann, hat Sam Bahour nur Anspruch auf ein Touristenvisum gehabt, das ihn zwingt jeden Monat aus Palästina auszureisen, um eine Verlängerung zu erhalten. Zur Gelegenheit des kulturellen Besuchs vom palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas in Genf hat Silvia Cattori von Sam Bahour seinen Standpunkt ersucht über die Nützlichkeit des Genfer Abkommens und über die Zweckmäßigkeit dieser Art von Zusammenkünften, zu einem Zeitpunkt, in dem das palästinensische Volk unter Hunger leidet und mit der ständigen Gefahr der israelischen Militäroffensiven (...)


Gaza auf der Suche nach Vereinigung
"Die Leute haben Hunger"
8. April 2007 | Khaled, ein Familienvater, der keiner politischen Partei nahe steht, spricht hier über die Situation in Gaza, wie sie vom palästinensischen Durchschnittsmenschen wahrgenommen wird. Gaza, diese Enklave, die den Unmenschlichkeiten der Militärblockade und den kollektiven Bestrafungen des israelischen Staates unterliegt.


Gaza - Ein Palästinenser bezeugt
Waffen für Dahlan
2. Februar 2007 | Aussagen eines Palästinensers aus Beit Hanun* "Hier ist die Situation sehr schlecht. Seit die Fatah-Anhänger am Donnerstag den Waffenstillstand gebrochen haben, gibt es schon 30 Tote und 300 Verletzte. Dank der Beihilfe von Ägypten und Israel nehmen die Waffenlieferungen der USA zu, um damit Fatah zu unterstützen, die Hamas-Anhänger zu bekämpfen, diese Tatsache besorgt uns sehr. Vor einigen Tagen haben beim Kontrollpunkt Kerem Abu Salem, der zwischen Ägypten und Israel liegt, in der Nähe von Rafah, Leute zwölf Lastwagen nach Gaza durchfahren sehen."


Französische Präsidentschaftswahl 2007
Nicolas Dupont-Aignan : "Es ist Zeit für Frankreich, die Nato zu verlassen"
30. Januar 2007 | Die Fusion der wichtigsten französischen rechten Parteien hat den Atlantikern erlaubt die Oberhand über die Gaullisten zu gewinnen und Nicholas Sarkozy, ihr Favorit, Kandidat der UMP zu werden. Nicolas Dupont-Aignan, im Widerstand, ist aus dem Parteibündnis ausgetreten und hat seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl angesagt. Er beantwortet hier die Fragen von Zeit-Fragen, Schweizer Wochenzeitung.


Die Strategie der Spannung von Mohammed Dahlan
Der «Kopf der Schlange» ist noch am Leben.
28. Januar 2007 | Ahmed berichtet, in Gaza, über das Leiden seines Volkes. Ahmed ist 34 Jahre alt, er wünscht die Anonymität zu behalten. Er beschreibt sich als einen Palästinenser, der keiner Bewegung angehört.


Die Lüge als Instrument der politischen Manipulation
Die Strategie der Spannung und die Nato
29. Dezember 2006 | Dr. phil. Daniele Ganser ist Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945. Er unterrichtet am Historischen Seminar der Universität Basel und er ist Präsident von ASPO-Schweiz. Dr.Ganser hat ein Werk über die " Geheimen Armeen der NATO" publiziert. Die Vereinigten Staaten haben in Westeuropa, seines Erachtens, während 50 Jahren terroristische Anschläge organisiert, die dann zu Unrecht den Linken zugeschrieben wurden, um sie in den Augen der Wähler zu diskreditieren. Heute dauert diese Strategie an um Angst vor dem Islam zu bewirken und um Kriege für die Energiereserven zu rechtfertigen.


Die Intrigen von Mahmoud Abbas dienen den Interessen von Israel und den USA
Palästina: Die Palästinenser werden aus Hunger wählen
20. Dezember 2006 | Die Ankündigung durch Abu Mazen von neuen Präsidentschaft-und Parlamentwahlen hat das palästinensische Volk, das schon grauenvoll unter dem Terror der israelische Armee leidet, in blutige Konfrontationen gestürzt.


Israelisches Massaker
Beit Hanoun: «Sie schiessen auf alles, was sich bewegt»
3. November 2006 | Ein junger Palästinenser berichtet aus Beit Hanoun. «Die Stadt Beit Hanoun mit ihren 30 000 Einwohnern ist schon seit dem 25. Juni Ziel täglicher Angriffe und Luftschläge. Jetzt wird sie durch israelische Bodentruppen belagert. Wir haben Panzer vorrücken sehen, die sich in Stellung begeben haben. »


Juristischer Kolonialismus
Attentat auf Rafic Hariri: Ziehen diejenigen, die den Abzug betätigt haben, jetzt die Fäden?
15. September 2006 | Jürgen Cain Külbel, in der ehemaligen DDR kriminalpolizeilicher Ermittler, wurde nach der Wiedervereinigung Deutschlands Journalist. Er hat im Mordfall des ehemaligen libanesischen Premierminister Rafik Hariri recherchiert und eine Gegendarstellung verfasst. Réseau-Voltaire präsentierte den Autor und dessen Ergebnisse auf einer Pressekonferenz am 7. Mai 2006 in Damaskus der arabischen Öffentlichkeit. In diesem Interview spricht er über die politische Rolle der UNO-Kommission und über die tabuisierte Spur, die auf eine israelische Verwicklung hindeutet.


Interview mit Sattar Kassem, in Nablus
"Die Palästinenser werden sich niemals ergeben"
11. September 2006 | Die Palästinenser haben bei den palästinischen Parlamentswahlen vom Januar 2006 massiv zu Gunsten der Hamas gewählt. Es war notwendig, diese Wahl zu respektieren. Die Europäische Union hat sie aber bestraft, indem sie ihre Hilfsgelder zurückzog. Diese Reaktion zwang Millionen von Palästinenser ins Elend und in den Hunger. Man muss betonen, dass der Sieg der islamischen Bewegung nicht nur den Regierungen, die auf den Sieg der Fatah gesetzt hatten, in den Rücken fiel, sondern auch den Parteien und Bewegungen der Progressiven, die es nicht vermocht hatten, dem palästinischen Volk und seinem wirklichen Anliegen zuzuhören.



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