politische schriften

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An meine Leser
Juli 2007

Diese Schriften sind der Ausdruck des Leidens, dessen Zeugin ich bin. Das Leiden eines Volkes, das unermesslicher Ungerechtigkeit unterworfen ist. Ein Volk, das nicht als Opfer eines Staates anerkannt wird, der ungestraft Machtmissbrauch ausüben kann, besonders mit Hilfe der Unterstützung jüdischer Organisationen, die seit den 60er Jahren die öffentliche Meinung manipulieren, die Fakten verfälschen, die Araber und Muslime herabwürdigen, die Journalisten und Zeugen schmähen, die über die verheimlichten Wahrheiten Israels berichten und durch diese Organisationen, die in den Medien und bei den Politikern eintreten, Kritiker zum Schweigen bringen.

Je mehr ich darin fortschreite, desto mehr stelle ich mit Bitterkeit fest, dass es zwei getrennte Welten gibt, die dieselben Fakten betrachten, aber nicht mit denselben Augen sehen.

Auf der einen Seite bescheidene, bewusste Menschen, die durch die Agressionspolitik zutiefst erschüttert sind und die Ablehnen, dass Armeen im Irak, in Palästina, in Afghanistan Länder und Völker vollständig vernichten.

Auf der anderen Seite zynische Behörden, aber auch einfache Bürger, die wegen der gestifteten Verwirrung Israel und den Vereinigten Staaten unterworfen sind, die nicht die Stimme ihres Gewissens hören und die sich mit diesen grausamen Kriegen und dem Leid, das sie erzeugen, gleichgültig abfinden.

Die allerschlimmsten Momenten der Mutlosigkeit waren diejenigen im Umgang mit den Opfern, denen ich jedoch, machtlos, nicht zu Hilfe kommen konnte, unter denen ich Menschen fand, die mir halfen mich wieder mit der Welt in Einklang zu bringen.

Wir haben die Pflicht zu berichten, wir haben die Verpflichtung Nein! zu den Verbrechen zu sagen, die von Armeen gegen Menschen ohne Verteidigung begangen werden.

Das Internet ist, trotz der Schwächen, momentan noch ein Raum, in dem man Proteste ausdrücken und breite Resonanz finden kann. Ein Raum, der jenen, die solidarisch mit den Opfern sind, erlaubt, Wahrheiten zu enthüllen, die die Massenmedien nicht beachten. Ein Raum, der uns manchmal auch die Freude bereitet Ungeahntes zu entdecken.

Im Laufe dieser letzten Jahre, die durch die grausamen Kriege geprägt sind, traten auf allen Kontinenten aufrichtige, selbstlose Menschen ans Licht, die mit Hilfe des Internets anfingen Informationen zu verbreiten, Artikel zu schreiben, zu übersetzen und Netzwerke zu gründen, um sich der ausufernden Gewalt in der Welt zu widersetzen.

Die Fotos auf der Homepage sind vom palästinensischen Photographen Alaa Badarneh.

Silvia Cattori

Deutsche Übersetzung: Monica Hostettler

Ich bin jedes Mal sehr berührt, wenn ich entdecke, dass Menschen, die mir unbekannt sind, Zeit widmen, um den einen oder anderen meiner Texte zu übersetzen. Ich möchte ihnen meine Dankbarkeit dafür bekunden.

Diese Webpräsenz ist noch im Aufbau. Hier befindet sich nur eine kleine Anzahl der Schriften - zwischen 2002 und 2007- die der Zerstörung Palästinas gewidmet sind.