politische schriften

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Silvia Cattori
 
Von Dr Nabil Antaki
Brief von Aleppo Nr. 17 (1 Mai 2014)
12. Mai 2014 | .


Aufruf von ehemaligen hohen Beamten der Vereinten Nationen
Aufruf für Frieden in Syrien
10. September 2013 | .


Film von Anastasia Popova
Syrisches Tagebuch: Rückblick auf 7 Monate Berichterstattung
5. Januar 2013 | Das Team von Anastasia Popowa wurde in Russland mit der eigentlich Militärs vorbehaltenen Tapferkeitsmedaille geehrt. Nicht sehr verwunderlich: sie sprinten zusammen mit den Soldaten durch Kugelhagel und riskieren wirklich etwas, um authentisch zu sein.


Interview mit dem Professor und Arzt Christophe Oberlin
Gaza belagert: Ein Chirurg sagt aus
30. Juli 2011 | "Chroniques de Gaza 2001 -2011" ist eine dieser erschütternden Aufzeichnungen die uns nach dem Lesen verändert haben. In einer Folge von drei kurzen Kapiteln enthüllt der Autor, der französische Chirurg Christophe Oberlin, durch kleine Hinweise, in einer einfachen und präzisen Sprache, die erschütternde Menschlichkeit eines Volkes und den Mut mit dem es der grausamen Belagerung die Stirn bietet, die ihm vom kolonialen israelischen Besatzer und dem feigen Einverständnis der "Internationalen Gemeinschaft" sowie unserer wichtigsten Medienquellen, auferlegt wurde. Kein Pathos, jedoch eine Folge von Episoden und Erfahrungen im Kontakt mit den von der Gewalt schwer getroffenen Menschen, die ihre schreckliche tägliche Realität enthüllen. Christophe Oberlin antwortet hier auf die Fragen von Silvia (...)


Eskalation der israelischen Repression in Palästina
Mazin Qumsiyeh: "Die israelische Armee ist hinter mir her"
3. März 2010 | Die israelische Armee marschierte in der Nacht des 2. März in Mazin Qumsiyehs Viertel in Beit Sahour ein, einen Vorort von Bethlehem. Sie holte seine Mutter aus dem Schlaf, seine Frau und seine Schwester. Schwer bewaffnete Soldaten riegelten während dieser "Operation" Straßen ab. Als seine Familie die Tür öffnete, verlangten sie Mazin Qumsiyeh (*) zu sehen. Ihnen wurde gesagt, dass er in die USA gereist sei. Hier antwortet er auf die Fragen von Silvia Cattori.


Ein Gespräch mit Herrn Jean-Claude Willem
Darf man israelische Waren boykottieren?
30. Juli 2009 | Jean-Claude Willem, 75 Jahre, berichtet in diesem Gespräch wie er als Bürgermeister (PCF -kommunistische Partei) von Seclin, eine französische Kleinstadt mit 12 000 Einwohnern, sieben Jahre turbulenten Gerichtsverfahren unterlag und er zu 1000 Euro Geldstrafe verurteilt wurde wegen der Absichtsäußerung, aus den Kantinen der kommunalen Schule Fruchtsäfte, die aus den illegalen israelischen Kolonien stammen, ausschließen zu wollen. Zu guter Letzt wurde sein Rekurs beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg zurückgewiesen. Obwohl die legitime Absicht von Jean-Claude Willem gegen die Apartheid zu kämpfen, anerkannt wird, hat die französische Gerichtsinstanz erachtet, dass im vorliegenden Fall ein Boykott von Waren aus der israelischen Apartheid auf eine wirtschaftliche Diskriminierung gegen Produzenten mit israelischer Staatsangehörigkeit hinausläuft. Deswegen hat ihn der Gerichtshof zugleich als Bürger verurteilt, der Diskriminierung auf nationaler Basis aufruft und auch (...)


Aufklärung über die Weltkonferenz gegen Rassismus in Genf
Vier palästinensische Stimmen
7. Mai 2009 | Warum darf der Rassismus Israels nicht wirklich in Frage gestellt werden? Die UN-Durban Überprüfungskonferenz, die vom 20. bis 24. April 2009 in Genf stattfan, um den begangenen Fortschritt seit der „Weltkonferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz“ von 2001 in Durban, zu beurteilen, verwandelte sich in ein Bühnenspiel, orchestriert von Ländern, die sich weigern Israel als einen Rassisten- und Apartheidstaat anzusehen, so wie von den Ländern und Organisationen, die keine offene Debatte über Israels rassistische Gesetze und Politik gegenüber Nicht-Juden akzeptieren.


Weltkonferenz gegen Rassismus: Von Durban nach Genf
Abdel Bari Atwan: „Israel wurde trotz dem Schutz der Westlichen Welt demaskiert“
3. Mai 2009 | Abdel Bari Atwan, namhafter palästinensischer Journalist und Chefredakteur der in London erscheinenden arabischsprachigen Zeitung Al-Quds Al-Arabi, wurde von Silvia Cattori auf der „Durban-Überprüfungskonferenz“ von Genf interviewt. Das Interview fand am 23. April in Genf statt.


Aufklärung über die Durban-Überprüfungskonferenz
„Das Schlussdokument von Genf entspricht nicht dem Bestreben der Völker“
30. April 2009 | Gespräch mit Herrn Botschafter Germán Mundaraín Hernández, Ständiger Vertreter der Bolivarischen Republik Venezuela bei den Vereinten Nationen in Genf. Aufgezeichnet von Silvia Cattori und Sandro Cruz, 22. April 2009


Plädoyer für Gerechtigkeit
„In the Name of Man“, ein Film von Andrea Canetta
10. März 2009 | Über das bewegende Werk „In the Name of Man“ des Regisseurs Andrea Canetta sollten Millionen von Zuschauern avisiert werden. Bis zum heutigen Tag haben nur einige Tausende das Privileg gehabt, diesen aufrechten, ehrlichen Film zu sehen, der über die Odyssee von Youssef Nada berichtet.


Zionismus als Pathologie
Die tiefliegenden Ursachen des Terrors, der vom jüdischen Staat ausgeübt wird
19. Januar 2009 | Die Gründung des Staats von Israel im Jahr 1948 ist durch die ethnische Säuberung von mehr als 750.000 Palästinenser begleitet worden (*) – ungefähr mehr als die Hälfte der einheimischen Bevölkerung ist, entweder durch Gewalt oder aus generierter Angst wegen den absichtlichen Massakern an der Zivilbevölkerung, aus ihren Städten und Dörfern, wie aus dem Dorf Deir Yassin, vertrieben worden. Seither hat Israel, während seiner sechzig Jahre Existenz – vom Massaker von Sabra und Chatila im Jahre 1982, bis hinaus zu den Blutbädern, die sich heute in Gaza abspielen, die Zerstörung des Flüchtlingslagers von Jenine und die Zerstörung der palästinensischen Infrastrukturen im Westjordanland im Jahre 2002, die Massaker im Flüchtlingslager von Janaliah und Beit Hanoun im Jahre 2005, 2006 und 2008, den massiven Bombardierungen vom Libanon im Jahre 2006 - unter dem Vorwand „sich zu verteidigen" nie aufgehört, seinen Nachbarn Tod und Verwüstung mit der Schlagkraft seiner Luftwaffe, seiner Kriegsmarine und seinen (...)


Offener Brief an Frau Micheline Calmy-Rey
Gaza: Lehren eines angekündigten Blutbades
16. Januar 2009 | Mit wem denken Sie zu reden, wenn Gaza sich aus seinen Trümmern erheben wird? Mit jenen aus Ramallah, die ihr Volk verraten und die Sie mit der „Genfer Initiative" in die Irre geführt haben, die Israel den Vorzug gibt und damit den Kolonisierten noch weitere Ungerechtigkeiten bringt? Oder mit jenen, die das Vertrauen der Palästinenser erworben haben?


Internationale Diplomatie: Komplize der Verbrechen des jüdischen Staats
Wir drängen unsere Regierungen dem Blutbad unverzüglich ein Ende zu setzen
8. Januar 2009 | Seit elf Tagen führt Israel einen grauenhaften Krieg gegen eine Zivilbevölkerung mit eindeutiger oder stillschweigender Beihilfe, und dies sollte man unerlässlich laut sagen, unserer Staaten. Seit elf Tagen wirft Israel ununterbrochen Phosphorbomben und Bomben mit abgereichertem Uran ab, verachtet deutlich das internationale Recht und zeigt keine Rücksicht für das Leben der Einwohner von Gaza, ob Männer, Frauen oder Kinder. Durch die Feigheit unserer Regierungen, die sich bislang nur auf einige diplomatische Gestikulationen beschränkt haben, um Israel Zeit zu lassen „die Hamas zu zermalmen“ - mit anderen Worten, der palästinensische Widerstand gegen die israelische Militärbesatzung - sterben die Opfer dieses grauenhaften Kriegs, von dem wir die höllischen Bilder nicht mehr ertragen können, mangels erster (...)


Israelische Kriegsverbrechen
Die Bomben der Operation "Gegossenes Blei" oder die Barbarei eines rassistischen Staates
5. Januar 2009 | Der von der israelischen Armee eröffnete Krieg gegen Gaza, enthüllt noch ein Mal, die aussergewöhnliche Bestialität dieser Armee, die von den Propagandisten als die „moralischste Armee der Welt" qualifiziert wird. Ohne die Mittäterschaft unserer demokratischen Staaten und den ignoranten oder unehrlichen Journalisten, wäre dies nicht möglich. Diese Straflosigkeit, die man Israel gewährt, ist unerträglich. Das Völkerrecht wird nicht respektiert, wenn es sich um arabische und muslimische Opfer handelt. Silvia Cattori hat den palästinensischen Journalisten Rami Almeghari in Gaza erreichen können, wo er mit seiner Familie lebt. Er ist 31 Jahre alt. (*)


Die Bevölkerung von Gaza, zerschmettert unter den Bomben von Israel
Diejenigen, die die Befugnis haben zu verurteilen, schweigen
5. Januar 2009 | Seit gestern Morgen, den 3. Januar, gelingt es uns nicht mehr die Verbindung mit den tapferen Familien herzustellen, die wir in Gaza kennen. Wir wissen, dass sie keine Möglichkeiten haben zu entfliehen, wohin auch immer. Der Strom und das Kommunikationsnetz sind abgebrochen. Es gibt in Gaza keinen Ort, der nicht bombardiert wird.


Sechster Tag des Albtraums in Gaza
„Wir rechnen mit neuen israelischen Massakern“
4. Januar 2009 | Nach sechs Tagen von Luft- und Artillerieangriffen der israelischen Armee zählt man mehr als 400 Tote und 2 000 Verletzte. Viele sind so schwer verstümmelt, dass sie nicht überleben werden. Wenn man die am Angriffsbeginn getöteten Polizisten dazu rechnet, sind etwa die Hälfte der Toten Zivilisten.


Gaza unter den Bomben von Tsahal
„Die, die uns angreifen haben den Verstand verloren!“
2. Januar 2009 | Herr Abou Habel (*), der im Flüchtlingslager von Jabaliah wohnt, welches in der Nähe der Grenze im Norden von Gaza liegt, berichtet von dort wo er mit seiner und mit anderen Familien, die versuchen den Bombardierungen zu entkommen, hingeflüchtet ist.


Tsahal bombardiert niederträchtig entwaffnete Zivilisten
Hamas verkörpert den Widerstand eines kolonisierten Volkes
1. Januar 2009 | In Gaza leben die Palästinenser auf einem schmalen Landstreifen wie in einem Käfig eingesperrt, den Israel in ein Ghetto, ein Todeslager verwandelt hat, wo ihnen die lebenswichtigen Mittel vorenthalten werden. Israel tötet ein Volk unter Kolonialbesatzung, denn es sind keine „Terroristen“ wie uns eingetrommelt wird. Laut der Charta der Vereinten Nationen haben die Palästinenser jegliche Rechtmässigkeit sich zu verteidigen um ihre Selbstbestimmung zu erlangen. Frau Silvia Cattori hat sich mit Herrn Abou Habel unterhalten (*), der im Flüchtlingslager Jabaliah ansässig ist, ein äusserst armes Lager, das seit vielen Jahren dem tödlichen Beschuss der israelischen Armee ausgesetzt ist. Während diesem Bericht sind wir oft durch den fürchterlichen Lärm der Bombardierung von Gaza-City in der Ferne unterbrochen worden und durch die Schreie der in Panik versetzten (...)


Ein irakischer Parlamentarier berichtet
Der Horror der irakischen Geheimgefängnisse
23. November 2008 | Im Irak herrscht Angst und Terror. Seit dem Jahre 2003 wurden mindestens 380.000 Frauen, Männer und Kinder auf brutale Weise ihrem Domizil entrissen und in Haft- und Folterzentren eingesperrt. Laut der UNO wären zurzeit im Irak immer noch 50.000 Personen durch die Besatzungskräfte und ihre Alliierten inhaftiert. Im Kontext des wachsenden ethnischen Hasses könnte jedoch diese Ziffer bedeutender sein, denn die Geheimgefängnisse sind Legion und Demütigungen und Folter sind Richtlinien geworden.


Verpflichtung zur Wahrheit
Islam: Der fabrizierte Feind
20. November 2008 | „ Es wird die Zeit kommen wo die Verantwortlichen der Verbrechen gegen die Menschheit, und die die den israelisch-palästinensischen Konflikt und andere Konflikte unserer Epoche begleitet haben, vor den Gerichten der Menschen oder der Geschichte aufgerufen werden und zusammen mit ihren Komplizen und allen, die im Westen das Schweigen, die Feigheit und den Opportunismus gewählt haben, zur Verantwortung gezogen werden“. (*)


Islamophobie und „Antiterror-Massnahmen“
Youssef Nada: „Uns hat das Übel schon erreicht“
2. November 2008 | Der Schritt ist energisch, die Haltung leicht gebeugt, der Blick wach. Die Wunde reicht tief. Sein erschütternder Fall ist der eines Ingenieurs, eines talentierten Bankiers, der weiterhin in der Geschäftswelt hätte Wunder wirken können, wenn ihn nicht der Westen, der diesen erbarmungslosen „Krieg“ gegen Muslime ausgelöst hat, daran gehindert hätte und wenn die Schweiz nicht, gegen jede Erwartung, darauf beharren würde, ihn in einem System von Sanktionen einzuschränken, obwohl dies rechtswidrig ist (*).


Youssef Nada, Opfer illegaler Sanktionen
Die Schweizer Diplomatie unter Verdacht
8. Oktober 2008 | Seit George W. Bush den «Krieg gegen den Terror» erklärt und seit der UNO-Sicherheitsrat völlig willkürliche Sanktionen eingeleitet hat, wurden Zehntausende von Unschuldigen - hauptsächlich Muslime - entweder inhaftiert und Folterhandlungen ausgesetzt oder missbräuchlicherweise auf „Terror-Listen“ eingetragen und ihrer persönlichen Freiheit, sowie ihrer Vermögenswerte, beraubt. Der Fall des italienischen, aus Ägypten stammenden, Geschäftsmannes Herrn Youssef Nada, der der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist, hat unsere Aufmerksamkeit erregt. Es ist emblematisch für diese ungerechte Sanktionspolitik, die Menschen - die sich nichts vorzuwerfen haben - ihrer Freiheit und Existenzmittel beraubt und an die die Schweiz leider weiterhin unterstützt.


Sechseinhalb Jahre Geisel von Bush in GUANTÁNAMO
Zeugenaussage von Sami al-Haj, Journalist bei Al-Jazeera
24. Juli 2008 | Herr Sami al-Haj kommt hinkend, auf seinen Stock gestützt, auf uns zu; aufrecht, beeindruckend. Er gibt den Eindruck von starkem Feingefühl. Kein Lachen und kein Lächeln beleben seine feinen Gesichtszüge, die viel zu jung gealtert sind. Von ihm geht eine tiefe Traurigkeit aus. Er war 31 Jahre alt, als sein Leben im Dezember 2001 - wie das tausender anderer Muslime – plötzlich zum Horror wurde.


Anti-Terrorismus Massnahmen und Völkerrecht
Dick Marty: „Was ich entdeckt habe, hat mich zutiefst schockiert“
20. Juni 2008 | Im Laufe seiner Aufdeckungen ist Herr Dick Marty zweifellos eine der weltweit am meisten respektierten politischen Persönlichkeiten geworden. Im November 2005 ist der ehemalige Schweizer Staatsanwalt Dick Marty vom Europarat beauftragt worden, zu den CIA-Entführungen und den CIA-Geheimgefängnisse in Europa zu ermitteln. Im August 2007 wurde er beauftragt, zu den „Terrorlisten“ zu ermitteln, die von der UNO erstellt und verwaltet werden. In seinen Berichten hat er bewiesen, dass dieses unter Verletzung des Völkerrechts geschieht. Ununterbrochen ruft er seitdem die Europäische Union auf, die „Menschenrechte in den zukünftigen Anti-Terrormassnahmen“ zu gewährleisten. (*)


Kampf gegen den „Terror“
Die unglaubliche Geschichte von Youssef Nada
17. Juni 2008 | Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union haben, unter dem Vorwand des „Antiterror“ Kampfs, den Geheimdiensten und der Polizei unbegrenzte Befehlsgewalt erteilt. Die Ausnahmemassnahmen die im Jahre 2001, ausserhalb des gerichtlichen Prärogativs, provisorisch eingeleitet wurden, sind permanent geworden. Seit September 2001 werden mindestens 80.000 Personen, hauptsächlich Muslime, des Terrorismus verdächtigt. Man sagt, sie seien gekidnappt und in Geheimgefängnissen eingesperrt worden, wo sie, vor allem, von Agenten der CIA und dem FBI gefoltert worden wären. Hunderte andere wurden auf die „Schwarzen Liste“ der UNO gesetzt. Dies geschah auch Herrn Youssef Nada, ein 77 Jahre alter Geschäftsmann, italienischer Staatsbürger ägyptischer Herkunft. G.W. Bush beschuldigte ihn der Finanzierung Al-Qaidas und obwohl zwei Ermittlungen beide auf eine Einstellung des Verfahrens gegen Herrn Nada hinausliefen, schaffte er es nicht, die Streichung seines Namens von der „Schwarzen Liste“ der UNO (*) zu (...)


Israelische Kriegsverbrechen
Gaza: Jeder Palästinenser ist ein Ziel für die israelische Armee
21. Januar 2008 | Die Anzahl der Palästinenser die Opfer von Verhaftungen und von Hinrichtungen sind, nimmt in Gaza, wie auch im Westjordanland, ständig zu. Israel kann in aller Ruhe den totalen Krieg gegen Hamas erklären. Israel kann die UNO-Lastwagen verbieten, die den lebensnotwendigen Bedarf der Palästinenser nach Gaza transportieren, wo es an Medikamenten und an Wasser mangelt und wo die Bevölkerung am Rande der Hungersnot steht. Israel hat dafür die eifrige Unterstützung der korrumpierten Behörden aus Ramallah und die der Großmächte.


Ein Interview mit Hedy Epstein
„Was ist die Lektion, die wir aus dem Holocaust lernen müssen?“
11. Januar 2008 | Hedy Epstein, geboren 1924, ist eine deutsche Holocaustüberlebende, deren Eltern 1942 nach Auschwitz geschickt wurden, wo sie umkamen. 1948 übersiedelte Hedy Epstein in die USA. In 2003 entschied sie sich für eine Reise nach Palästina. Schockiert von der Unterdrückung der Palästinenser durch die israelische Regierung, widmet sie sich seither der weltweiten Bekanntmachung dieser Zustände. In dem von der Schweizer Journalistin Silvia Cattori geführten Interview spricht Hedy Epstein mit ihrer sanften und milden Stimme über ihre letzte Reise nach Palästina, nachdem sie eins der Konzentrationslager, in die ihre Eltern deportiert wurden, besucht hatte. „Ich möchte dieses Interview den Kindern von Gaza widmen, deren Eltern sie weder beschützen noch in Sicherheit wegschicken können, wie es meine Eltern in Mai 1939 taten, als sie mich mit einem Kindertransport nach England schickten.“ (...)


Strategie der Spannung
Was hat sich tatsächlich in Gaza ereignet? Eine andere Version
13. November 2007 | Wer ist verantwortlich für die sieben Toten und fast hundert Verletzte* unter den Menschen, die sich bei der Gedenkveranstaltung zum dritten Todestag von Yasser Arafat dort befanden, um ihm ihre aufrichtige Anerkennung entgegenzubringen? Sind die Palästinenser aus Gaza, die schon unschuldige Opfer der furchtbaren Blockade sind, die Israel ihnen verhängt, nicht ebenfalls Opfer einer «Strategie der Spannung» und Geisel der palästinensischen Behörden, die mit dem Besatzer kollaborieren?


Gaza unter der Blockade
Palästina : «Aufruf an die Völker, die noch im Besitz der Menschlichkeit sind»
15. September 2007 | Präsident Mahmoud Abbas und seine Partei Fatah haben Israel aufgefordert - so unverständlich und unmoralisch es auch sein mag - Gaza weiterhin total von der Welt abzuschneiden, um mit der Hamas endlich Schluss zu machen. Samah, 34, Mutter von sechs Kindern, lebt in diesem riesigen Gefängnis, das man “Gazastreifen” nennt. Sie appelliert an die Bürger dieser Welt sich nach Erez und Rafah zu begeben, um dort zu protestieren, wo Mahmoud Abbas und Israel die Menschen hindern, Gaza zu erreichen oder Gaza zu verlassen.


Palästina: Der Krieg gegen die Moscheen hat begonnen
Gebet und Streik im Dienst der Strategie der Spannung ?
14. September 2007 | Während mitten in den anhaltenden Feindseligkeiten in Gaza, seit der Niederlage von Fatah vor drei Monaten, die Bevölkerung sich wenigstens über die Erhaltung einer relativen Sicherheit durch die Ordnungskräfte der Hamas freuen konnte, haben Präsident Mahmoud Abbas und Premierminister Salam Fayyad begonnen die Popularität der Hamas zu bekämpfen und sie von den Gläubigen zu isolieren, indem sie dieses Mal einen “Krieg” gegen die Moscheen anfachen.



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