politische schriften

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Eine Nachricht aus Rafah - Gaza
"Kein Brot, kein Wasser, keine Medizin"

Mohammed Omer ist ein 23-jähriger Journalist / Fotograf aus der Stadt Rafah im israelisch belagerten Gazastreifen. Vor drei Tagen hat Israel alle Grenzen zu dem Küstenstreifen geschlossen, selbst Hilfslieferungen werden nicht mehr durchgelassen.

Auf seiner Webseite berichtet Mohammed von seinem Leben. Über Hauszerstörungen, obdachlose Familien und die Kinder im Flüchtlingslager. Über die täglichen Tragödien die sich dort ereignen.

21. Januar 2008

Januar 20, 2008

“Keine Elektrizität, die Leute werden immer hungriger, kein Brot und keine Medizin und eine Menge Dinge, die fehlen. Menschen sind auf der Straße und rufen die Welt jetzt auf Hunger und Belagerung ein Ende zu setzen. Es könnte sein, dass die einzige Möglichkeit, die die Menschen haben, die Grenze nach Ägypten zu durchbrechen, um dort Nahrung zu bekommen. Es ist Furcht erregend hier. Kein Brot, kein Wasser zu Hause, wo ich bin. Ich habe noch einige Kekse von vor zwei Tagen übrig. Aber die Batterien meines Laptops werden bald leer sein. Ich werde ein neues Büro finden, eines von denen mit Stromgenerator, um meinen Laptop aufzuladen und online zu bleiben. Wenn ihr nichts von mir hört – das ist der Grund. Noch einmal, ich habe Angst, dass Kampfflugzeuge die Menschen auf der Straße bombardieren werden. Menschen stehen Schlange, versuchen Brot aufzutreiben. Ich habe so etwas noch nie in meinem 23-jährigen Leben gesehen!”


Mohammed Omer aus Rafah (Gazastreifen)

"The world is not dangerous because of those who do harm but because of those who look at it without doing anything."
Albert Einstein

http://rafah.virtualactivism.net/news/todaymain.htm

http://www.rafahtoday.org/

Deutsche Übersetzung: ISM-Germany